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#Fußball #Karte #rote #Trump #USA Published: 06. Jul 2026

„Trump beschwert sich, dass ein Fußballer eine rote Karte bekommen und dann nicht mehr spielen darf und fordert, dass das geändert wird."

Die Aufregung von Donald Trump über die Rote Karte und die automatische Sperre bei der Weltmeisterschaft ist absurd, weil er damit das grundlegendste Prinzip des Sports angreift: die Gleichheit aller vor den Regeln.

Der Hauptgrund für die Absurdität liegt in der Logik, wie Sport funktioniert. Wenn ein Spieler wegen eines groben Fouls eine Rote Karte bekommt, schützt die automatische Sperre für das nächste Spiel die Fairness des gesamten Turniers. Zu sagen, man dürfe einen Spieler nicht für ein zukünftiges Spiel sperren, weil dieses Spiel „ja noch gar nicht gespielt wurde“, ignoriert völlig den Sinn von Strafen. Wenn es keine Sperren gäbe, könnte ein Team im Halbfinale die besten Spieler des Gegners brutal foulend verletzen, ohne eine Konsequenz für das Finale befürchten zu müssen.

Besonders absurd wird es durch die politische Einmischung mitten im Turnier. Trump hat persönlich bei der FIFA lobbyiert, um die Sperre für den US-Stürmer Folarin Balogun für das Achtelfinale gegen Belgien aufheben zu lassen. Dass ein Staatschef eines Gastgeberlandes per Telefonat sportliche Regeln außer Kraft setzt, zerstört jede sportliche Neutralität. Wenn die Regeln für die USA nicht mehr gelten, nur weil sie der Gastgeber sind und der Präsident die Regeln des Fußballs vorher nicht kannte, verliert das Spiel seinen sportlichen Wert. Es macht aus einem fairen Wettkampf eine politische Farce, bei der nicht mehr die Leistung auf dem Platz entscheidet, sondern wer den besten Draht zum Verband hat.

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