„Bundeswirtschaftsministerin Reiche will die Förderung erneuerbarer Energien kürzen um Geld für ihre fossilen Subventionen wir Tankrabatt und Dienstwagen zu haben."
Ein zentraler ökonomischer und ökologischer Grund für die Absurdität dieses Vorhabens ist der Verstoß gegen das Verursacherprinzip und die Schaffung einer doppelten Fehllenkung von Kapital:
Investitionen in erneuerbare Energien bauen zukunftssichere, dezentrale Infrastrukturen auf, die Grenzkosten gegen null senken und langfristig die volkswirtschaftliche Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren. Kürzt man diese Mittel, bremst man den Ausbau der günstigsten Stromerzeugungsquellen aus.
Leitet man dieselben Gelder stattdessen in rein konsumtive, fossile Subventionen wie Tankrabatte oder das Dienstwagenprivileg für Verbrenner, finanziert der Staat ausgerechnet die Technologien künstlich quer, deren Folgekosten (Klimaschäden, Strafzahlungen für verfehlte CO₂-Ziele, Importabhängigkeit von Autokratien) er später erneut mit Steuergeldern reparieren muss. Man bestraft also zukunftsträchtige Investitionen, um klimaschädlichen Konsum künstlich zu verbilligen.