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„Ich verstehe diesen Fetischismus nicht, dass alles exakt gleich gemacht werden muss, sonst ist man diskriminiert und ausgegrenzt"

Das ist absurd, weil Boris Palmer hier die Bedeutung von Diskriminierung komplett verdreht.

Diskriminierung bedeutet nicht, dass alle Menschen mit Gewalt "exakt gleich gemacht" werden müssen. Es bedeutet, dass alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen bekommen – egal, wie unterschiedlich sie sind.

Wenn jemand Barrierefreiheit oder Gleichberechtigung fordert, will er keinen Einheitsbrei. Er will einfach nur reinkommen, mitmachen und respektiert werden. Palmer macht daraus einen "Fetischismus", also eine Art seltsame Sucht nach Gleichheit. Das ist eine Täter-Opfer-Umkehr: Er stellt diejenigen, die für ihre grundlegenden Rechte kämpfen, als die Schikanöre dar. Damit grenzt er sie erst recht aus und zeigt, dass er das eigentliche Problem von Ausgrenzung gar nicht verstehen will.

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